Herbst zu Hause: So wirkt dein Wohnzimmer wärmer, ohne die Heizung aufzudrehen

Otis hoekbank moome

Die Uhren werden zurückgestellt, es wird früher dunkel und die kühlen Morgen sind gekommen, um zu bleiben. Jetzt ist die Zeit, in der wir unser Wohnzimmer neu entdecken: als den Ort, an dem wir abends zusammenkommen, uns ins Sofa sinken lassen und wieder warm werden. Und Wärme, so zeigt sich, kommt nicht nur aus dem Heizkörper. Wie warm sich ein Raum anfühlt, hängt mindestens genauso stark davon ab, was du siehst und spürst.

Das ist eine gute Nachricht, denn du musst dafür nicht gleich deine ganze Einrichtung umkrempeln. Das Licht, das du abends einschaltest, der Stoff, in den du dich kuschelst, die Farben um dich herum und der Teppich unter deinen Füßen: Zusammen entscheiden sie, ob ein Raum kühl oder gemütlich wirkt. Hier sind die Tipps, auf die wir bei Moome setzen, wenn wir ein Zuhause für den Herbst vorbereiten. 

 

1. Fang beim Licht an, nicht bei der Deko

Nichts verändert die Stimmung eines Raums so schnell wie die Farbe des Lichts. Kühles, weißes Licht hält dich wach, warmes Licht signalisiert deinem Körper, dass der Tag vorbei ist. Wähle Leuchtmittel mit etwa 2700 Kelvin oder weniger (meist als „Warmweiß” gekennzeichnet) und lass die Deckenleuchte öfter aus. Arbeite mit mehreren Lichtquellen: eine Stehleuchte neben dem Sofa, eine Tischleuchte auf dem Sideboard, ein paar Kerzen oder ein kleines Licht auf der Fensterbank. Licht, das tiefer im Raum sitzt, auf Augenhöhe oder darunter, wirkt intimer und macht selbst ein großes Zimmer sofort gemütlicher.

 

2. Texturen schaffen, was Farbe allein nicht kann

Deine Augen fühlen mit. Wenn du Wolle, Bouclé, Samt oder groben Cord siehst, erwartet dein Körper schon Weichheit, bevor du überhaupt etwas berührt hast. Deshalb sind Texturen im Herbst mindestens so wichtig wie Farben. Kombiniere ruhig verschiedene Materialien: einen glatten Bezugsstoff auf dem Sofa, darüber ein grob gestricktes Plaid, dazu ein Kissen aus Samt. Je mehr Schichten, desto wärmer wirkt das Ganze. Solange die Farben ruhig bleiben, entsteht kein Durcheinander, sondern Tiefe.
 

Wärme beginnt nicht beim Thermostat, 
sondern bei dem, was deine Augen versprechen und deine Hände bestätigen.

 

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3. Warme Töne lassen einen Raum wärmer wirken

Es klingt nach einem Trick, doch die Idee wird schon seit Jahrzehnten erforscht: In einem Raum mit warmen Farbtönen schätzen Menschen die Temperatur oft etwas höher ein als in einem Raum mit kühlen Farben. Ein Zimmer in warmen Tönen lädt außerdem eher zum Verweilen ein. Terrakotta, Ocker, Rostbraun und tiefes Olivgrün sind also nicht zufällig die typischen Herbstfarben. Sie holen die Wärme der Jahreszeit ins Haus, ohne dass der Raum unruhig wirkt.

Gut zu wissen

Terrakotta, Ocker, Braun und Grün findest du auch in unseren eigenen Stoffmustern. Entscheidest du dich bei deinem Sofa für eine dieser Farben, hast du das ganze Jahr über einen warmen, einladenden Blickfang im Haus, nicht nur im Herbst. Farbe ist übrigens deutlich zurück im Interior: Nach Jahren in Grau und Beige wählen immer mehr Menschen ein Sofa mit Charakter. Du bist noch unsicher, ob du dich das traust? Dann ist ein Moome-Dekokissen in Terrakotta oder Ocker ein einfacher Einstieg in die Farbe.

 

4. Stell dein Sofa auf Winter um

Jeden Herbst sortierst du deinen Kleiderschrank um: die Leinenhemden nach hinten, die dicken Pullover nach vorne. Dein Sofa sieht im November dagegen meist noch genauso aus wie im Juli. Schade, denn kein Möbelstück nutzt du im Winter so intensiv. Zeit für einen Saisonwechsel.

  1. Zieh ihm einen Wintermantel an.
    Tausche die luftigen Sommerkissen gegen Samt, Wolle oder groben Cord und leg ein Plaid darüber, nicht ordentlich gefaltet, sondern so, dass es wirklich benutzt werden darf. So verändert dein Sofa seine Ausstrahlung, ohne dass du etwas Neues kaufen musst.
     
  2. Schütze es vor der Kälte.
    Eine kalte Wand oder ein großes Fenster entzieht dem Raum Wärme, auch wenn die Heizung läuft. Steht dein Sofa direkt davor? Zieh abends die Vorhänge zu. Das ist die schnellste kostenlose Verbesserung, die du in deinem Wohnzimmer machen kannst.
     
  3. Gib ihm einen Partner.
    Stell einen Sessel wie Noor dazu, mit einer eigenen Leuchte. Wer sich mit einem Buch kurz zurückziehen möchte, muss dann nicht gleich den Raum verlassen.
     
Moome zetel Lola



 

5. Ein Teppich ist deine stille Dämmung

Ein Fliesen- oder Betonboden ist im Sommer herrlich kühl, aber genau deshalb wirkt er im Herbst ungemütlich. Ein großer Teppich unter und rund um die Sitzecke hält deine Füße warm und sorgt dafür, dass sich der Bereich sofort klar abgegrenzt und geborgen anfühlt. Bonus: Er dämpft auch Geräusche, sodass ein Raum leiser und ruhiger klingt. Wähle lieber einen großen Teppich als ein kleines Exemplar, das verloren wirkt. Wenn die vorderen Füße deines Sofas gerade darauf stehen, liegst du richtig.

 

6. Hol die Jahreszeit ins Haus, aber mit Maß

Ein paar Zweige in einer Vase oder ein Strauß Trockenblumen: Den Herbst ins Haus zu holen, muss nicht viel kosten. Trotzdem gilt hier selten „viel hilft viel”. Zwei oder drei herbstliche Akzente vor einem ruhigen Hintergrund sagen mehr als ein Regal voller Kürbisse. Herbstdeko ist ein Saisongast, kein Mitbewohner: Sie darf eine Weile bleiben, aber dein Zuhause muss auch ohne sie stimmig sein. 

 

Das Ergebnis

Ein warmes Wohnzimmer entsteht nicht durch einen einzigen großen Eingriff, sondern durch eine Reihe kleiner, durchdachter Entscheidungen. Warmes Licht in mehreren Ebenen, Stoffe, die Weichheit versprechen, Farben, die das ganze Jahr über Wärme ausstrahlen, ein Sofa, von dem du abends nicht mehr aufstehen willst, ein Teppich unter deinen Füßen und ein paar Herbstakzente, die die Jahreszeit hereinholen. Zusammen sorgen sie für ein Wohnzimmer, das sich wärmer anfühlt, ohne dass du die Heizung höher drehst. Ein Ort, an dem man gerne nach Hause kommt, wie kurz die Tage auch werden. Genau so, wie wir es bei Moome am liebsten haben.

 

Moome zetel Matt